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Münster in Zahlen

Münster ist ein gutes Pflaster zum Leben, das zeigen auch folgende Zahlen: Zum 31. Dezember 2008 wohnten 281.050 Menschen in der Stadt. Für 271.006 von ihnen war Münster der alleinige oder Hauptwohnsitz, 10.044 Menschen haben in der Stadt ihren Nebenwohnsitz. Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich damit ein Plus von 851.
Von den 281.050 Münsteranerinnen und Münsteranern, die am Jahresende 2008 in der Domstadt wohnten, hatten 20.900 eine ausländische Staatsangehörigkeit. 7.707 von ihnen kamen aus dem EU-Ausland. Damit lag der Anteil der Ausländer in Münster bei 7,4 Prozent.
Fast 200 000 Erwerbstätige in Münster
Von 1997 bis 2007 ist nach Rechnungen des Bundes und der Länder die Zahl der Menschen mit Arbeitsplatz in Münster um 15,7 Prozent gestiegen. Über 86 Prozent der im Jahresdurchschnitt knapp 200.000 Erwerbstätigen waren in Dienstleistungsberufen tätig. Für den Zeitraum haben die Statistiker im Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung und Verkehrsplanung hier ein Wachstum von 21,2 Prozent festgestellt, während in Land- und Forstwirtschaft und im produzierenden Gewerbe die Anzahl der Erwerbstätigen um 13,6 Prozent bzw. um 9,2 Prozent zurückging. Innerhalb des führenden Dienstleistungssektors arbeitete fast die Hälfte der Erwerbstätigen zum Beispiel bei Versicherungen, Telekommunikationsunternehmen oder Behörden. Jeweils zirka 26 Prozent teilten sich auf die Bereiche Handel, Gastgewerbe und Verkehr einerseits, sowie Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleistung andererseits auf.
Im Jahr 2008 stieg die Anzahl der SVP-Beschäftigten um zwei Prozent auf 136.092 (Stand: 30.06.2008; Bei den SVP-Beschäftigten werden Beamte, Selbständige und mithelfende Familienangehörige nicht berücksichtigt. Der Stichtag Ende Juni eines Jahres spiegelt die Realität am besten wieder, weil er die winterlichen und sommerlichen Spitzen nicht berücksichtigt). Durch die gute Konjunktur bedingt, ging auch die durchschnittliche Arbeitslosenquote deutlich von 7,1 Prozent in 2007 auf 6,3 Prozent in 2008 zurück. Im Jahresdurchschnitt waren so in der Westfalenmetropole 8.961 Menschen arbeitslos. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es mit durchschnittlich 10.070 Arbeitslosen ganze 11 Prozent mehr. Dabei zeigen sich innerhalb der vergangenen zwölf Monate saisonal wie auch konjunkturell bedingte Schwankungen, die Arbeitslosenzahlen reichten von 9.504 Menschen im Januar bis zu vergleichsweise sehr niedrigen 8.348 Personen im November. Abgeschlossen wurde das Jahr 2008 im Dezember mit einer Arbeitslosenzahl von 8.427. Dieser Wert im Dezember 2008 mit einer Arbeitslosenquote von 6,0 Prozent bleibt in den kreisfreien NRW-Städten unerreicht: So belegt Bonn mit 7,5 Prozent Platz zwei.
Kaufkraft weit über dem Bundesdurchschnitt
Die Kaufkraftkennziffer ist besonders für alle Unternehmen interessant, die Waren und Dienstleistungen direkt an den Endverbraucher verkaufen. Die Kaufkraftkennziffer je Einwohner basiert auf dem verfügbaren Einkommen aller privaten Haushalte in Münster und zeigt, dass die Kaufkraft der Münsteraner weit über dem Bundesdurchschnitt liegt. Demzufolge ist auch das zu erwartende Umsatzpotential für höherwertige Verbrauchs- und Gebrauchsgütern sowie für Reisen und Dienstleistungen, Immobilien, die Nutzung von Freizeitangeboten, der Kauf von Neuwagen usw. in Münster wesentlich höher als im Bundesdurchschnitt. Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft ist der Teil der allgemeinen Kaufkraft, der im Einzelhandel ausgegeben wird. Für die Berechnung der einzelhandelsrelevanten Kaufkraft werden die Einzelhandelsausgaben am Wohnort gemessen.
Kennziffern für Münster 2009
| Kennziffer je Einwohner | Münster | Bundesdurchschnitt |
| Kaufkraftkennziffer (KKZ) | | 100,0 |
| einzelhandelsrel. KKZ | 106,3 | 100,0 |
| Umsatzkennziffer | 146,9 | 100,0 |
| Zentralitätskennziffer | 138,2 | 100,0 |
(gem. Veröffentlichung der IHK Nord Westfalen)
(Factsheet von WFM [PDF])
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